Entscheidungslogik für mittelständische Industrieunternehmen
Viele gute Ideen kosten am Ende nur Geld, statt welches zu bringen.
Gemeinsam mit Ihnen finde ich die fehlenden Entscheidungen, die gescheiterte Initiativen weiterlaufen lassen und die guten nicht konsequent genug an ihrem Erfolg messen.
Wie die Entscheidungen ausfallen, liegt bei Ihnen. Dass sie getroffen werden, dafür bin ich da.
Für Geschäftsführungen & Inhaber · Industrieller Mittelstand
So kommen wir zu den Entscheidungen
01 — Das Muster
Es fehlt selten an guten Ideen. Häufiger fehlt die Entscheidung, auf welche man wirklich baut.
In Wachstumszeiten wurden nach und nach viele große strategische Themen gestartet. Jetzt steigt der wirtschaftliche Druck, es müsste gestrichen werden, aber jede Streichung wird zur politischen Diskussion, und im Zweifel läuft alles weiter.
An vielen großen Themen wird gleichzeitig gearbeitet, aber keines kommt wirklich voran. Monat für Monat, Jahr für Jahr wähnt man sich auf einem guten Weg und investiert weiter, ohne Ertrag.
Von allen Seiten kommen wirklich gute Ideen auf den Tisch. So viele, dass unklar ist, womit man anfängt, oder ob überhaupt, weil ohnehin schon genug läuft.
In all diesen Fällen sind alle fleißig und beschäftigt, aber seit einer Weile bringt keines dieser Themen noch Ertrag.
Jedes dieser Themen wurde als Budget behandelt, nicht als Investition.
Ein Budget wird verteilt und läuft. Eine Investition hat ein Ziel, ein Maß für Fortschritt, die nötigen Mittel und einen Punkt, an dem man aufhört. Fehlen die, wird aus dem Vorhaben eine laufende Ausgabe, die niemand stoppt, weil nie vereinbart wurde, wann. Diese vier Fragen, was wollen wir erreichen, woran messen wir Fortschritt, was brauchen wir, und ab wann brechen wir ab, sind die Entscheidungslogik, die ich als erstes suche und am seltensten vorfinde.
Bei produzierenden Unternehmen trifft das digitale Vorhaben besonders hart. Ein Hersteller weiß seit Jahrzehnten, wann ein physisches Produkt marktreif ist. Digitale Lösungen dagegen bleiben ein bewegliches Ziel, dauerhaft im Stadium der Entwicklung. Für eine digitale Investitionsentscheidung fehlt dem über Jahrzehnte gewachsenen Bewertungssystem einfach die passende Kategorie.
Der Einstieg ist dann oft „Findet heraus, was Technologie XY für uns leisten kann". Die Verantwortung landet beim IT-Leiter oder Digitalisierungsbeauftragten, und die Frage der Technologie verdeckt, dass die eigentliche Entscheidung, die vier Fragen von oben, nie getroffen wurde.
02 — Das Kernmandat
Sechs Wochen. Sechs Sessions. Ein lebendes Dokument.
Woche 1–2
Klären
Einzelgespräche mit der Geschäftsführung, gezielte Interviews mit Schlüsselpersonen. Die Lage kennt das Unternehmen besser als ich. Daraus entsteht ein Bild davon, was tatsächlich entschieden werden muss und wo die echten Konflikte im Portfolio liegen.
Woche 3–4
Strukturieren
Alle relevanten Initiativen werden sichtbar gemacht, verglichen und an einer schlüssigen Strategie gemessen. Wenn diese noch fehlt, dann erstellen wir sie. Ich moderiere sachlich durch diesen Prozess, sodass interne Kämpfe um Initiativen und Politik keinen Raum finden.
Woche 5–6
Entscheiden
Das Portfolio wird gesetzt: klare Prioritäten, definierte Ressourcen, explizite Stopps. Entscheidungen werden getroffen und nicht nur vorbereitet. Das Format ist so gebaut, dass auch Nicht-Entscheiden sichtbar wird, mit Begründung und Konsequenz.
Ergebnis · wächst mit jedem Schritt
Das Ergebnis ist ein lebendes Entscheidungsdokument: alle getroffenen Entscheidungen mit ihrer Begründung, die strategischen Investitionen mit Laufzeiten und Ressourcenzusagen, explizite Abbruchkriterien.
03 — Beleg
Domänenkompetenz aus praktischer Erfahrung.
Mit matgrid entwickle ich eine Lösung für die automatisierte Materialermittlung im Dachbau, von der Dachform über den Schichtaufbau bis zur exportierbaren Stückliste. Daher, sowie durch meine bisherigen beruflichen Stationen bei industriellen Herstellern und in regulierten Märkten, kenne ich die Wertschöpfungskette von innen: die Datenlage bei Herstellern, die Produktlogik im Handel, die digitalen Anforderungen des Handwerks.
Die Domänenexpertise kommt aus dem Unternehmen. Was ich mitbringe, ist ein Verständnis für die Entscheidungslogik in den genannten Märkten und Kontexten, das über das hinausgeht, was jemand aus Studien kennt.
Aus der praktischen Erfahrung digitaler Lösungen in verschiedenen Branchen, zuletzt 5 Jahre Industrie im Bau.
15+
Jahre in Software- und Produktentwicklung
25
Personen in Design, Entwicklung und Produkt geführt
30+
Digitale Produkte und Initiativen begleitet
04 — Formate
Formate & Richtwerte.
Die Formate im Überblick. Welches davon passt, klären wir im ersten Gespräch. Die Tabelle gibt eine erste Orientierung.
| Format | Dauer | Wofür | Zeitinvest Geschäftsführung/Inhaber |
|---|---|---|---|
| Schlüsselentscheidung Einstieg · Details ansehen | wenige Tage | Eine konkrete Entscheidung, die feststeckt, meist zu einer wichtigen Initiative. Von dieser Entscheidung aus bis zu der Schlüsselentscheidung hocharbeiten, an der sie eigentlich hängt oder die den größten Unterschied macht, und genau die entscheidbar machen. Ergebnis: ein kurzer schriftlicher Befund mit klarer Empfehlung und den Konsequenzen, wenn die Entscheidung fällt und wenn sie liegen bleibt. | Kurzes Vorgespräch, dann ein Workshoptag vor Ort (4 bis 6 Stunden). |
| Pilot | 2 bis 3 Wochen | Ein Bündel zusammenhängender Vorhaben oder eine abgegrenzte Entscheidungsfrage bis zur Entscheidungsreife bringen. Anders als die Schlüsselentscheidung geht der Pilot eine Ebene höher, hinauf zu der Strategie, an der sich das Bündel messen lassen muss. Fehlt diese Strategie oder ist sie unklar, erarbeiten wir sie hier mit, so weit, dass die Entscheidungen fallen können. Begrenzt im Umfang, mit einem klaren Ergebnis. | 2 bis 3 Termine. |
| Kernmandat Kernangebot | 6 Wochen | Der größere Schnitt: die großen Initiativen oder eine sehr komplexe Entscheidung, etwa eine Ausgründung, verbindlich festlegen. Wo die Strategie dahinter fehlt oder unklar ist, wird sie miterarbeitet. Die Entscheidungslogik wird strukturiert und mit Konsequenz entschieden. Ergebnis: ein lebendes Entscheidungsdokument mit den Investitionen, Ressourcenzusagen und expliziten Abbruchkriterien. Bei Bedarf in zwei Etappen mit Zwischenentscheid. | 6 Sessions, je 2 bis 3 Stunden, ggf. mit Themenverantwortlichem. |
| Beirat | ab 6 Monaten | Strategie kontinuierlich begleiten. Die erarbeitete Entscheidungslogik als Referenz für neue Initiativen und Investitionsentscheidungen nutzen. | Quartalsweise, halbtägig. |
Konditionen auf Anfrage.
Kontakt
Ein erstes Gespräch.
Wenn Sie feststellen, dass vermeintlich vielversprechende Initiativen schon lange nur Geld kosten statt welches zu bringen, oder neue Ideen nicht in dieses Muster geraten sollen, dann lassen Sie uns sprechen. Ich bin per E-Mail erreichbar.